Hundekrankheiten sind unvermeidlich, aber viele davon sind weniger bedrohlich, wenn sie frühzeitig erkannt und behandelt werden. In diesem Blog-Artikel stellen wir Ihnen die häufigsten Hundekrankheiten vor und geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie diese erkennen und vorbeugen können.
- Wurmbefall:
Wurmbefall gehört zu den häufigsten Hundekrankheiten. Kleine weiße Partikel im Kot, blutiger Durchfall, ein schmerzempfindlicher, dicker Bauch oder das Rutschen des Gesäßes über den Boden können Anzeichen für Wurmbefall sein. Eine Wurmkur aus dem Handel kann hier schnell Abhilfe schaffen. Denken Sie daran, Ihrem Hund regelmäßig eine Wurmkur zu verabreichen, um Wurmbefall vorzubeugen.
- Flohbefall
Flohbefall ist ein weit verbreitetes Problem bei Hunden. Häufiges Kratzen, Beißen, Entzündungen oder Rötungen auf der Haut können auf Flohbisse hindeuten. Flohshampoos, Tabletten oder Flohhalsbänder sind effektive Möglichkeiten, Flohbefall zu behandeln und vorzubeugen. Vergessen Sie nicht, auch den Schlafplatz Ihres Hundes gründlich zu reinigen.

- Zeckenbefall
Die Zeckensaison in Deutschland dauert von März bis Oktober. Zecken sind leicht zu finden und können mit einer speziellen Zeckenzange entfernt werden. Achten Sie darauf, Zecken schnellstmöglich zu entfernen, da sie Krankheiten wie Borreliose übertragen können. Mattigkeit oder rotbrauner Urin können auf Zeckenbefall hindeuten. Nutzen Sie zur Vorbeugung Zeckenschutzmittel und -halsbänder.
- Ohrenentzündungen
Häufiges Kratzen am Ohr, erhöhte Ohrentemperatur oder unangenehmer Geruch im Ohr können auf eine Ohrenentzündung hindeuten. In diesem Fall ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen, der die genaue Ursache feststellen und die geeignete Behandlung empfehlen kann.
- Hüftgelenksdysplasie
Große und schwere Hunde sind besonders anfällig für Hüftgelenksdysplasie. Diese Verformung des Hüftgelenks kann angeboren, durch falsche Ernährung oder zu wenig Bewegung verursacht werden. Anzeichen sind eingeschränkte Beweglichkeit oder Schwierigkeiten beim Aufstehen und Hinlegen. Ein Tierarzt kann die geeignete Behandlung und gegebenenfalls vorbeugende Maßnahmen empfehlen.
- Grauer Star
Grauer Star, die Eintrübung der Sehlinse, führt zu einer abnehmenden Sehkraft des Hundes, die manchmal schleichend fortschreitet, bis der Hund nichts mehr sehen kann. Da Grauer Star häufig eine altersbedingte Erkrankung ist, kann man nur bedingt vorbeugen. Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt können jedoch helfen, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Fazit:
Häufige Hundekrankheiten wie Wurmbefall, Flohbefall, Zeckenbefall, Ohrenentzündungen, Hüftgelenksdysplasie und Grauer Star sind zwar unangenehm, aber bei frühzeitiger Erkennung und angemessener Behandlung in vielen Fällen gut handhabbar. Als verantwortungsbewusster Hundebesitzer sollten Sie sich über die Anzeichen dieser Krankheiten informieren und darauf achten, wie sich Ihr Hund verhält. Regelmäßige Tierarztbesuche und vorbeugende Maßnahmen können dazu beitragen, die Gesundheit Ihres Hundes zu erhalten und ihm ein langes, glückliches Leben zu ermöglichen.